
Das letzte Ferienwochenende stand mal wieder ganz im Zeichen unseres Jugendzeltlagers. Wie auch schon im letzten Jahr nutzten wir die Teichanlage in Oldau rund um das Walter Bluhm Heim.
Bereits im Vorfeld wurde mit dem Anlieger die Pferdewiese zur Aller abgesperrt damit die Jugendlichen auch ungestört von Pferdehorden in der Aller nachts angeln konnten. Leider machte uns das Hochwasser einen Strich durch die Rechnung, selbst das schwerste Blei wäre in dieser Strömung nicht liegengeblieben – also konnten die Pferde doch frei herumlaufen und wir konzentrierten uns auf das fischen im Teich.
Nachdem die Zelte der siebzehn Jugendlichen und neun Betreuern aufgebaut waren ging es auch sofort los. Zuvor mußten wir aber noch verkünden, daß das für Samstag erwartete Allermobil leider nicht kommen würde da die zuständige Betreuerin kurzfristig ins Krankenhaus mußte. Ein Ersatztermin mit dem Allermobil, einem fahrenden Gewässerlabor für Kinder u. Jugendliche, ist aber bereits in Planung.
Bis Mitternacht wurde geangelt, dann ging es rasch in die Zelte.
Der komplette Samstag wurde zum Angeln genutzt. Nach dem Mittagessen wurde die Ahrenbergscheibe aufgebaut und wer wollte konnte unter Anleitung das Werfen üben.
So verging der zweite Tag wie im Flug, es wurden Forellen, Karpfen, Katzenwelse, Weißfische und auch hier und da mal ein Krautaal gefangen.
Gegen Abend wurde es merklich ruhiger als am vorigen Abend, die ersten Jugendlichen krabbelten bereits um 21 Uhr in ihre Schlafsäcke…
Wieder gegen Mitternacht ließen wir auch diesen schönen Tag am Feuerkorb ausklingen.
Sonntag morgen wurden wir vom Regen geweckt, doch noch während des Frühstücks verzogen sich die Wolken und wir hatten strahlenden Sonnenschein. Schnell wurden die Angelsachen geschnappt um noch die letzten Stunden am Teich zu verbringen. Als gegen 13 Uhr dann die Eltern erschienen, waren die Schlafsäcke und Zelte bereits trocken zusammengepackt und konnten im Kofferraum verstaut werden. Jeder Jugendliche bekam noch zwei Forellen, das Heim wurde von den Betreuern wieder auf Vordermann gebracht und dann war ein schönes Wochenende in der freien Natur auch schon vorüber.